Golf in der Schule

Gehört Golf in die Schule?

Das ist die erste und grundlegende Frage die zu klären ist, bevor es sich lohnt, das Thema weiter zu vertiefen. Oder anders formuliert: Was hebt Golf von anderen Sportarten ab? Denn „Fair Play“, „frische Luft“ und „Konzentration“ sind lange keine Alleinstellungsmerkmale.

Doch ein Golfer weiß, was Golf besonders macht. Es ist die Kombination aus der mentalen und physischen Herausforderung, von Anspannung und Entspannung, das Zusammenspiel von Selbstvertrauen und Technik, die Verschmelzung von sportlichem Ehrgeiz, Disziplin und Respekt, gepaart mit Anforderungen wie Beharrlichkeit und Urteilsvermögen, sowie die Fähigkeit mit Misserfolgen umzugehen und sich bei Erfolgen sportlich zu verhalten.

Um es auf den Punkt zu bringen: Die olympische Sportart Golf fordert und fördert eine ganze Bandbreite an Kompetenzen, die nicht nur im Sport, sondern allgemein für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern ein großes Potenzial versprechen.

 

Golf in der Schule – warum nicht?

Der DEUTSCHE GOLF-VERBAND bietet interessierten Schulen in enger Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsvereinen unterschiedliche Möglichkeiten, um Schülerinnen und Schüler an den Golfsport heranzuführen. Das Angebot richtet sich an die Klassen 3 bis 13 und reicht von „Golf-Wandertagen“ über Projektwochen bis hin zu Arbeitsgemeinschaften. Teilnehmende Schulen werden jeweils mit bis zu einer Summe von 2.600,– €uro gefördert. Daraus zahlen Sie den Golfunterricht und den Transport zwischen Schule und Golf-Club.